18. März 2007: Feuer und Flamme für die Jugendflamme
Teamarbeit, Geschick, kreatives Denken und umfassende Kenntnisse über die Eigenschaften und Handhabung der Feuerwehr
-Gerätschaften waren vonnöten, um am Samstag mit der Jugendflamme der Stufe 2 ausgezeichnet zu werden. Rund 80 Jugendliche
aus zehn Jugendgruppen der Jugendfeuerwehr Bonn nahmen die Herausforderung an. Im Ausbildungszentrum der Feuerwehr Bonn
im Stadtteil Beuel hatten die Prüfer fünf Aufgaben vorbereitet, die jeweils zu fünft oder zu zweit zu bewältigen waren:
- Aus bereitgestelltem Material musste innerhalb kurzer Zeit ein selbstständig funktionierender Wasserwerfer aufgebaut werden.
- Die richtige Absicherung eines verunfallten Fahrzeugs auf einer viel befahrenen Bundesstrasse oder Autobahn - hier natürlich
nur simuliert - hätte mit Sicherheit so manchen erfahrenen Autofahrer überfordert.
- Die Teufel steckt im Detail, wenn die Aufgaben gestellt waren, ein Standrohr vorschriftsmässig zu setzen und zwei B-Schläuche
mit Hilfe von Kupplungsschlüsseln an- und auseinander zu kuppeln. Fahrlässigkeiten bei der Durchführung von Routine-Handgriffen führten sofort zu Punktabzügen.
- Auf einem Feuerwehrfahrzeug sind zahlreiche Gerätschaften verstaut. Per Losentscheid durften einige von ihnen gefunden und erklärt werden.
- Eine Hindernisstrecke ist nicht ohne - vor allen Dingen, wenn man sie blind bewältigen muss. Vier Jugendliche, zudem mit dem
Transport eines kindsschweren Gewichts beschäftigt, hatten lediglich die Anweisungen eines Lotsen aus ihren Reihen zur Hilfe.
Am Ende stand fest, dass alle teilnehmenden Jugendlichen die Aufgaben mit Bravour bestanden haben. Das Abzeichen, verdienter
Lohn für die gezeigte Leistung, wird sie ihr Feuerwehrleben lang begleiten: Als eines der wenigen Abzeichen darf es auch auf dem Uniform-Rock der aktiven Wehr weiter getragen werden.